Das erste Halbjahr 2025 war für die Caritas Passau geprägt von wegweisenden Projekten, starken Partnerschaften und spürbarem gesellschaftlichem Engagement. Von Fachveranstaltungen zur Stärkung von Teilhabe über die Einführung neuer Unterstützungsangebote bis hin zu wichtigen Jubiläen und Baumaßnahmen - in vielen Be-reichen wurde sichtbar, wie vielfältig die Caritas in der Region wirkt.
Es waren sechs Monate, in denen sich Fortschritt, Zusammenarbeit und Menschlichkeit eindrucksvoll miteinander verbanden. Lassen Sie uns gemeinsam auf dieses bewegte und prägende erste Halbjahr zurückblicken.
v.l.: Die beiden Caritasvorstände Andrea Anderlik und Stefan SeidererFoto/Daniela Thaller
Januar - Neuer Bischöflich Beauftragter der Caritas
Stefan Seiderer wurde zum Bischöflich Beauftragten der Caritas im Bistum Passau ernannt. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster betonte die Expertise Seiderers und seine langjährige Vernetzung in Kirche und Gesellschaft. Seiderer selbst sieht seine Aufgabe darin, die Brücke zwischen Kirche und Caritas zu schlagen und die Menschen durch konkrete Nächstenliebe zu unterstützen.
Februar - Meilenstein für die Werkstätten Pocking & neue Kita-Abteilungsleiterin
Die Werkstatt Pocking erhielt einen Förderbescheid über 6,3 Millionen Euro für Um- und Neubau. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf hob die Bedeutung beruflicher Inklusion hervor. Caritasdirektorin Andrea Anderlik betonte die neuen Chancen für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Zudem übernahm Melanie Krieger die Leitung der Abteilung Kindertageseinrichtungen mit rund 200 Kitas und 2500 Mitarbeitenden.
März - Fachtag Frühförderung: Perspektivwechsel im Umgang mit Behinderung
Unter dem Motto "Stärkung von Teilhabe und Selbstbestimmung" diskutierten Fachleute und Betroffene im Valentinsaal Passau über ein neues Verständnis von Behinderung. Abschließend wurde Gerhard Krinninger feierlich in den Ruhestand verabschiedet, während Petra Haderer-Moser die Leitungsverantwortung übernahm. Ein Appell an die Fachkräfte: Die neue Sichtweise auf Behinderung in die Praxis tragen und Teilhabe fördern.
Herzliches Willkommen bei der Caritas: Mitarbeiter:innen starteten mit einem Einfüh-rungstag in ihre sinnstiftende Tätigkeit. Caritas-Vorstand Stefan Seiderer (li.) und Caritasdirektorin Andrea Anderlik (re.) begrüßen gemeinsam die neuen Kolleg:innen.caritas/wd
April - Zukunftsweisender Neubau & Umweltbildung
Ein besonderer Blick auf das neue Caritas-Förderzentrum St. Severin und Don Bosco: Bischof Dr. Stefan Oster, Caritasvorstände und Architekten informierten sich über den Baufortschritt. Der moderne Campus in Hanglage bietet Kindern und Jugendlichen optimale Lernbedingungen, kurze Wege, offene Gemeinschaftsbereiche und nachhaltige Holzbauweise. Mit einem Gesamtvolumen von rund 70 Millionen Euro zählt das Projekt zu den größten sozialen Bildungsbaustellen der Region.
Mai - Trauer und Neubeginn im Vatikan
Die Caritas Passau nahm Abschied von Papst Franziskus und begrüßte Papst Leo XIV (Kardinal Robert Francis Prevost). "Der Friede sei mit euch allen" - mit diesen Worten eröffnete der neue Pontifex seinen Dienst. Mit der Wahl des Namens Leo XIV knüpft er an die katholische Sozialethik von Leo XIII. an. Die Caritas sieht sich in ihrem Grundauftrag zur Nächstenliebe bestätigt und wünscht dem neuen Papst Gottes Segen für sein Wirken als Brückenbauer in Kirche und Welt.
Juni - Inklusionsprojekt mit Altkleidern nach Rumänien
Die Caritas Passau startete gemeinsam mit der Caritas Satu Mare ein neues Inklusionsprojekt. Mitarbeiter:innen mit Behinderung aus den Donauhof-Werkstätten sortieren und verpacken gebrauchte Kleidung für den Transport nach Rumänien. Im September 2025 fand die offizielle Segnungsfeier des Projekts statt, bei der das Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten gewürdigt wurden.
Mit Dankbarkeit blicken wir auf ein bewegtes erstes Halbjahr 2025 zurück, in dem Engagement, Zusammenhalt und fachliche Stärke den Weg geprägt haben. Viele Projekte, Begegnungen und Initiativen waren nur möglich durch die große Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Unterstützenden und Fördernden - ihnen allen gilt unser herzlicher Dank.